Im Schatten der Laterne

Das Leben der Lale Andersen

Eine szenische Lesung mit Musik

 

Foto: Daniel Flügger
Foto: Daniel Flügger

 

Als Lieselotte Wilke, geb. Bunnenberg, verließ sie ihre Geburtsstadt Bremerhaven, um in Berlin ihr Glück als Schauspielerin zu suchen. Als Lale Andersen - "die Nordsee persönlich", wurde sie eine gefeierte Sängerin. Ihre Version des "Lied eines jungen Wachtpostens" - besser bekannt als "Lili Marleen", machte sie schließlich weltberühmt.

In Briefen, Anekdoten und Liedern wird Lale Andersen nun wieder lebendig!

Von den Anfängen ihrer Karriere bis zum Schicksalslied mit dem Zapfenstreich und der Laterne, das die Waffen des Krieges verstummen ließ, schließlich um die Welt ging und auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch maßgeblich ihre künstlerische Laufbahn bestimmte - dieses Programm erzählt ihre Geschichte!

 

Foto: Daniel Flügger
Foto: Daniel Flügger

 

Andersens unvergessene Melodien, die sie mit ureigener norddeutscher Selbstironie bereicherte, führen als roter Faden durch den Abend und vertonen das Leben eines Mädchens von der Küste, das die Welt mit einem einzigen Lied für einen kleinen Moment ein bisschen besser machte.

 

Foto: Daniel Flügger
Foto: Daniel Flügger

 

Mit Erika Spalke / Sabine Urban - Lesung und Gesang

Klavier und Akkordeon: Alexander Seemann

 

                          Sabine Urban                                                                                   Erika Spalke                                                                       Alexander Seemann


Leider nicht mehr auf dem Spielplan:

Lale Lili Marleen - eine Femmage von Dirk Böhling

Als Lieselotte Helene Berta Bunnenberg wurde sie 1905 im Bremerhavener Stadtteil Lehe geboren – als Lale Andersen wurde sie berühmt.

Heute erinnern eine Laterne und ihr Geburtshaus in der Seestadt an die „Nordsee persönlich“, wie sie einst im Deutschen Künstlertheater Berlin angekündigt worden war.

Der Bremer Autor und Regisseur Dirk Böhling zeichnet collagenhaft das Leben Lale Andersens nach und verbindet es mit der Entstehung eines weltberühmten Liedes aus der Feder von Hans Leip. Das Zusammentreffen der Sängerin mit dem „Lied eines jungen Wachpostens“ – besser bekannt als Lili Marleen – sollte zu einem magischen Moment an den Fronten des Zweiten Weltkriegs werden, in dem die Soldaten beider Seiten ihre Gefechte unterbrachen, um den Klängen aus den Volksempfängern zu lauschen. 

Diese schicksalhafte Begegnung war es , die Böhling zu dem Stück inspirierte und im Mittelpunkt des Stückes „Lale-Lili-Marleen“ steht.

 

„Lale-Lili-Marleen“ ist gleichsam eine Femmage an Lale Anderson und ein einzigartiges musikalisches Stück Zeitgeschichte.

„Lale-Lili-Marleen“

mit Erika Spalke/Sabine Urban und Roberto Widmer

musikalische Leitung Alexander Seemann

Buch & Regie: Dirk Böhling

Bühne: Frank Imsiepen